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We have band, 22.4k
„all the loviest aspects of Hot Chip and New Young Pony Club into one slim-line, contagious, louche pop tonic“
Diese Band verleugnet ihre vielfältigen Einflüsse nicht – Das britische Trio We have Band macht Musik, die sofort vielfältige Assoziationen wachruft: 80er Synthesizer-Sound á la Pet Shop Boys trifft auf Indiepop á la New Young Pony Club, Who Made Who und The Raptures sowie Elektronika-Sounds á la Hot Chip und DFA. We have Band mixt alles unbekümmert zu einem gelungenen Indietronic-Gemisch, das sich gut in aktuelle Hörgewohnheiten einpasst.

Das Trio traf sich im Headquarter der Plattenfirma EMI, wo alle drei gearbeitet hatten. Und da Bürojobs auf Dauer auch in einer Plattenfirma langweilig werden können, gründeten sie kurzerhand selbst eine Band. Seitdem veröffentlichten sie immer wieder Songs, nicht etwa beim großen Major EMI, sondern auf dem kleinen Indielabel Kitsuné und verbinden elektronische Popmusik mit Indierock-Einflüssen. Auf Songs wie „Hear It In The Cans“ fungieren alle drei als gleichberechtigte Sänger, jeweils mit völlig unterschiedlichen Stimmfarben, und prägen auch als wechselnde Solo-SängerInnen den Charakter der jeweiligen interpretierten Songs.

Hier ist nichts wie aus einem Guss, sondern es darf gerne auch mal verspielt und bunt zusammengewürfelt zur Sache gehen, was den Songs eine längere Halbwertszeit beschert als so vielem, was derzeit als hippe Tanzmusik für den schnellen Konsum auf den Markt geschmissen wird. Obwohl die Band noch kein komplettes Album veröffentlicht hat, wird das Trio ausgiebig und nicht zu Unrecht gehypt. Auf der ausgiebigen weltweiten Tournee macht We have Band im Conne Island Halt und verspricht einen tanzbaren spannenden Abend.

Claire
WE HAVE BAND KITSUNE
BIERBEBEN SHITKATAPULT
PETER INVASION RIOTVAN
INGRID MÉRE LEIPZIG
, 16.9k

Das Bierbeben ist ein Projekt der „Künstlergruppe im Namen des Volkes“, wurde produziert von Thies Mynther und Jan Müller und gemischt von Marco Haas. Die Band Das Bierbeben besteht aus Jan Müller (Tocotronic, Dirty Dishes), Julia Wilton (ehem. Poptarts), Rasmus Engler (Herrenmagazin, Dirty Dishes, gary) und Neuzugang Alexander Tsitsigias (Schrottgrenze, Saboteur, Station 17).
Wollten wir Das Bierbeben pop-historisch lesen, es wäre kein Problem, denn wie nirgend sonst werden die großen Protestbewegungen der (deutschen) Popmusik rezitiert, vermengt, vermischt, wiederbelebt und gefeiert. Protest-Folk, 70ies, Ton/Steine, Deutsch-Punk, Techno feiern endlich Hochzeit. Aber eine dunkle, seelenschwere Hochzeit, denn ganz klar erwacht das Subjekt endlich und geht auf eine folgenschwere Reise in die Tiefe, dahin, wo es weh tut und schön ist. Es verbündet sich, es ist frei wie ein Vogel und tritt an, um zu bestehen gegen sogenannte Mächte, tritt auf, um das Scheitern zu begleiten. Es gibt wahrlich Pop zu hören.
Auch produktionstechnisch hat sich sehr viel
getan. Diesmal wurde in vier Studios aufgenommen, geschraubt und produziert. Live Drums, Gitarren, Marimbas, Flöten und vieles mehr wurden aufgenommen und die Plug-Ins wichen analogen Synth-Sounds. Dazu bat man Labelchef Marco Haas (aka T.Raumschmiere), die Platte abzumischen und den letzten Schliff zu geben und siehe da: noch nie klang Das Bierbeben klarer, stärker, deutlicher.

Pressetext/Daniel Meteo

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last modified: 24.3.2009